13. Tag - 12.11.2004
Kyoto

Auch den heutigen Tag haben wir in Kyoto verbracht. Wir begannen unsere Tour im Ginkakuji Tempel. Zur Tempelanlage gehört ein idyllischer Garten mit kunstvollen Sandkegeln und der Silberne Pavillion.

Weiter ging es mit einem Spaziergang auf dem Philosophen-Weg. Wir machten eine kurze Pause, in der wir an einer Tee-Zeremonie teilnahmen.

Ginkakuji Tempel

Ginkakuji Tempel

Am Philosophen-Weg

Bei der Tee-Zeremonie


Mit dem Bus fuhren wir dann zum Heian-jingu. Dieser Palast wurde 1895 anläßlich des 1100. Jahrestages der Gründung Kyoto's erbaut. Es ist eine 3/5 Kopie des Palastes, der 794 erbaut wurde. Das Eingangstor ist das größte Tor Japans. Es ist 23 m hoch und aus Stahlbeton.

Torii am Heian-jingu

Heian-jingu


Nach dem Mittagessen erreichten wir den Kiyomizu-Tempel Die Gründung des buddhistischen Tempels geht auf die Heianzeit zurück. Da er jedoch mehrfach durch Brände zerstört wurde, datieren die heutigen Gebäude aus dem 16./17.Jahrhundert. Berühmt ist der Kiyomizu-Tempel durch seine kühne, einen Abhang von 50m überwindende Holzbalkenkonstruktion, die ohne die Verwendung eines einzigen Nagels auskommt. Von der Terasse hat man eine schöne Aussicht über Kyoto.

Kiyomizu-Tempel

Skyline von Kyoto

Kiyomizu-Tempel

Heilige Quelle

Skyline und Friedhof


Vom Tempel aus gingen durch kleine Gassen, in denen traditionelle Töpferei- und Porzellanprodukte angeboten werden, hinunter in den Kiyomizu-Bezirk. Auf unserem Weg sahen wir einige Geishas, die jedoch nicht "echt" waren und nur für die Touristen verkleidet waren.

Wir schlenderten dann noch durch Gion, dem Geisha-Distrikt und hofften, noch eine echte Geisha zu sehen. In vielen der Häuser des Viertels sind Luxus-Restaurants, die man jedoch von außen gar nicht erkennen kann. Um hier reinzukommen bedarf es oft der persönlichen Empfehlung eines Stammgasts. Als es schon fast dunkel war hatten wir dann noch das Glück einige Geishas zu sehen. Sie eilten, ohne uns eines Blickes zu würdigen, an uns vorbei und man hatte den Eindruck, dass sie uns und unsere Fotoapparate als äußerst lästig empfunden haben.

Fake-Geishas

Gasse zum Kiyomizu-Bezirk

Rikscha

Straße in Gion

Geisha ... leider nicht echt


An unserem letzten Abend gingen wir dann noch einmal alle gemeinsam in einem typischen Japanischen Restaurant essen.


14.Tag - 13.11.2004
Rückreise

Per Bus fuhren wir nach Itami bei Osaka und es ging per Inlandsflug nach Tokyo und wir konnten ein letztes Mal einen Blick auf den Fuji werfen.

Nach einem kurzen Aufenthalt ging es dann zurück nach Frankfurt, wo sich die Wege unserer Reisegruppe dann endgültig trennten.

letzter Blick auf den Fuji


© Claudia Leverentz
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