24.10.2003
Hanoi - Cat Ba

Am nächsten Tag ging es ganz früh morgens weiter nach Hai Phong. Von dort sind wir mit dem Tragflügelboot (Hydrofoil) zur Insel Cat Ba gefahren. Nach dem einchecken im Hotel sind wir erstmal nebenan zum Mittagessen gegangen. Nachmittags haben wir dann eine Bootsfahrt durch die Halong-Bucht gemacht, deren Landschaft in der UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen wurde. Ca. 3000 Kalksteininseln ragen in dem Gebiet aus dem Wasser und ergeben eine nahezu einzigartige Landschaft. Während unserer Bootsfahrt haben wir vom Boot aus im Meer gebadet und sind erst zum Sonnenuntergang zum Hafen von Cat Ba zurückgekehrt. Abendessen gab es dann im Nobel House-Restaurant an der Strandpromenade.


Tragflügelboot


Promenade von Cat Ba


Hausboot mit Fischzucht


Hausboote


Sonnenuntergang
auf Cat Ba


25.10.2003
Cat Ba

Nach dem Frühstück im Hotel sind wir gleich wieder auf das Boot gegangen um den ganzen Tag die Halong-Bucht zu erkunden. Unterwegs haben wir eine der vielen schwimmenden Fischzuchten etwas genauer angesehen. Als nächstes haben wir die Hang Dau Go-Höhle besichtigt, eine riesige aus drei Räumen bestehende Grotte, welche man über 90 Stufen erreicht.


Halong-Bucht

Halong-Bucht

Hang Dau Go-Höhle

Blick vom Höhlenausgang


Das Mittagessen gab es danach direkt auf dem Boot. Unsere Besatzung präsentierte allerlei leckeres Meeresgetier, wie Garnelen, Muscheln und Tintenfisch und es schmeckte prima. Nach dem Essen haben wir dann an einer Insel mit Badestrand und Aussichtsplattform angelegt. Bevor wir ein erfrischendes Bad im Meer nahmen, erklommen noch die meisten den Aussichtspunkt, den man über eine steile Steintreppe erreichte. Die Anstrengung wurde mit einer tollen Aussicht belohnt. Wieder zurück auf dem Schiff ging es dann langsam wieder Richtung Cat Ba, welches wir dann pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten. Abends waren wir dann in einem Restaurant an der Promenade. Nach dem Essen gab es einen besonderen Service: zwei Masseure (Aktenkoffer mit Aufschrift: traditional Massage) kamen und man konnte sich gegen ein kleines Entgelt direkt am Tisch massieren lassen.


Frisch aus dem Meer

Insel mit Strand
und Aussichtspunkt

Panorama vom
Aussichtspunkt

26.10.2003
Cat Ba

Nach dem Frühstück sind wir mit dem Bus zum Nationalpark gefahren. Dort haben wir eine Höhle besichtigt, die während des Vietnamkriegs als geheimes Krankenhaus diente. Der Führer durch die Höhle war ein alter Kriegsveteran, der uns stolz in seiner alten Militär-Uniform von seinem Leben und Erlebnissen in der Höhle berichtete und es sich auch nicht nehmen ließ, uns ein Lied aus alten Zeiten vorzusingen. Die Höhle wurde zu damaligen Zeiten gut ausgebaut und neben den Operationssaal gab es auch einen Tischtennis-Raum und ein kleines Schwimmbad zur Rehabilitation der Kranken. Während des Krieges lebten weit über 100 Menschen über mehrere Monate in dieser Höhle.

Nach der Höhlenbesichtigung ging es noch ein Stück weiter mit dem Bus zum Haupteingang des Nationalparks. Zur Info gab es dort einen kurzen Film über Flora und Fauna des Nationalparks zu sehen. Besonders auffällig waren im Park die vielen großen Schmetterlinge, die zu hunderten zu sehen waren. Wir haben dann eine Wanderung auf einen Berg gemacht. Zum Glück hatte es nicht geregnet, denn es war teilweise sehr steiles Felsgelände und unser Weg ging über einige schmale Leitern. Oben auf dem "Gipfel" gab es einen Aussichtsturm aus Metall ... halb erklommen hinderte mich dann auf einmal die Höhenangst daran, bis ganz nach oben zu gelangen. Der Abstieg ins Tal war nicht ganz so anstrengend wie der Aufstieg, aber das warme Klima und die Luftfeuchtigkeit sorgen dafür, dass wir ordentlich ins Schwitzen gerieten. Mit dem Bus ging es dann zurück zum Hotel und am Nachmittag konnte jeder machen, was er wollte. Wir sind dann den ganzen Nachmittag am zweiten Strand gewesen, den man vom ersten Strand aus über einen langen Holzsteg, entlang der Felsen, erreicht.

Zum Abendessen hatte sich Stefan etwas ganz besonderes einfallen lassen. Wir sind mit einem Boot zu einem schwimmenden Restaurant gefahren. Der Fisch, die Krebse und die Garnelen kamen direkt aus dem Meer in die Pfanne. Leider wurde die gemütliche Atmosphäre durch den Lärm des Stromgenerators gemindert, der direkt neben uns auf vollen Touren lief. Die Vietnamesen haben den bestimmt gar nicht wahrgenommen, denn sie scheinen nach dem Motto zu leben "je lauter, desto besser".


Landschaft

vietnamesicher Veteran

Berg im Nationalpark

Aussichtsturm

Blick vom Aussichtsturm

riesige Wurzeln

Steg zum 2. Strand

frischer Fisch

27.10.2003
Cat Ba - Hanoi

Den ganzen Vormittag waren wir nochmal am Strand bevor wir dann mit dem Hydorfoil zurück nach Hai Phong gefahren sind. Unser Bus wartete schon auf uns und wir fuhren wieder zurück nach Hanoi, wo wir wieder im Chains First Eden Hotel wohnten. Abends sind wir dann in einem Restaurant gewesen, welches sich auf Beefsteak speziealisiert hat. Der Weg zum Restaurant war etwas abenteuerlich. Vorne an der Straße gab es nur ein kleines Schild und erst nachdem man einen ewig langen Gang und den Weg durch die Küche genommen hatte, gelangte man ins eigentliche Restaurant. Nach dem Essen ging es dann noch einmal durch die nächtliche Altstadt.


© Claudia Leverentz
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